

Granada im Süden Spaniens, am Fuße der Sierra Nevada war für mich kein Reiseziel. Es war ein Nach-Hause kommen.
Als ich durch den Albaicín ging, durch die engen Gassen mit Kopfsteinpflaster, vorbei an kleinen Cafés, alten Mauern und arabischen Läden, in denen Händler zwischen Stoffen, Düften und Farben saßen, war sofort etwas da, das ich nicht erklären konnte. Ein Gefühl von Vertrautheit.
Die Düfte von Cortado, frisch gebackenem Brot, Serranoschinken und warmem Licht in den Straßen erinnerten mich an meine Kindheit, an Spanien, an meine Familie. Ich fühlte Freude. Und gleichzeitig eine leise Wehmut. Denn vieles davon lebt heute nur noch in mir weiter.
Doch genau in diesem Moment wusste ich:
Ich bin verbunden. Nicht nur mit diesem Ort – sondern mit mir selbst. Granada hat mich nicht gerufen. Es hat mich erkannt.
Ich erinnere mich an den Jardín del Patio, an diesen stillen Dufthof, umgeben von grünen Hecken, blühendem Jasmin, Zitrusnoten und alten Mauern, die Geschichten in sich tragen. Wir saßen dort – eingehüllt von Licht und Duft – und ich war einfach nur glücklich. Mit meiner Tochter. Mit diesem Moment. Mit mir.
Auch die alten Kreuzgänge, die Patios, die Stille der Catedral de Granada und der Gebetsruf – der Adhān – der am Morgen durch die Gassen klang, haben sich tief in mir verankert.






Lange Zeit dachte ich, der Magier im Tarot sei die Karte der Möglichkeiten.
Heute glaube ich, dass er noch etwas anderes ist. Er ist die Karte des Mutes. Des Mutes, nach Enttäuschungen nicht zu verhärten. Denn das Leben stellt uns immer wieder dieselbe Frage:
Bleiben wir offen oder ziehen wir uns zurück?
Ich habe in meinem Leben viele Entscheidungen getroffen. Manche waren richtig. Manche waren schmerzhaft. Manche haben mich viel gelehrt. Doch irgendwann verstand ich etwas:
Das Leben verlangt nicht von uns, immer die perfekten Entscheidungen zu treffen. Es verlangt von uns, weiterzugehen. Der Magier hält in seinen Händen alle Werkzeuge. Nicht weil er alles weiß. Sondern weil er bereit ist, das Leben immer wieder neu zu beginnen. Vielleicht besteht wahre Weisheit nicht darin, niemandem mehr zu vertrauen. Vielleicht besteht sie darin, mit offenen Augen zu vertrauen. Zu erkennen, dass nicht jede Begegnung gleich ist. Dass nicht jeder Mensch dieselben Absichten hat. Und dass wir trotzdem den Mut behalten dürfen, unser Herz offen zu halten. Als ich später begann, mich intensiver mit Tarot zu beschäftigen, verstand ich etwas, das mich bis heute begleitet.
Die wahre Magie liegt für mich nicht darin, die Zukunft vorherzusagen. Sie liegt darin, Wege sichtbar zu machen. Sie liegt darin, Klarheit zu finden, wenn wir an einer Kreuzung unseres Lebens stehen. Sie liegt darin, Möglichkeiten zu erkennen, die wir selbst noch nicht sehen können. Vielleicht deshalb liebe ich die alten spirituellen Traditionen so sehr.
Die 108 Gebete eines Mönchs. Die Gebetsketten vieler Religionen. Die Weisheit, die von Generation zu Generation weitergegeben wird. Und die kleinen Formeln des Herzens, die uns erinnern, wer wir wirklich sind. Las Fórmulas Mágicas. Nicht als Zauber über andere Menschen. Sondern als liebevolle Erinnerungen an das Gute, das in uns lebt. Auch die Tarotkarten haben für mich genau diese Bedeutung. Sie zeigen keine festen Schicksale. Sie öffnen Türen. Sie helfen uns, Klarheit zu finden, wenn wir uns verirrt fühlen.
Sie erinnern uns an unsere Stärken, wenn wir an uns zweifeln. Und manchmal schenken sie uns einen neuen Blick auf einen Weg, den wir längst vor uns haben. Wenn ich heute an Granada denke, erinnere ich mich an Licht, an Düfte, an alte Mauern und an die Alhambra in der Abendsonne. Doch vor allem erinnere ich mich an ein Gefühl. Das Gefühl, erkannt worden zu sein. Von einer Stadt. Von einem Augenblick. Und vielleicht auch von mir selbst.




Vielleicht liegt die wahre Magie nicht darin, die Zukunft zu kennen.
Vielleicht liegt sie darin, durch die Karten den Weg in die Zukunft zu gehen, den wir uns von Herzen wünschen. Und genau das haben mich Granada, das Leben und die Karten gelehrt.
Maria del Carmen
Magic Tarot






Die Tarotkarten begleiten mich seit vielen Jahren.
Nicht als Werkzeug für einfache Antworten, sondern als Spiegel unserer inneren Welt.
Jede Karte erzählt eine Geschichte.
Jede Karte trägt Weisheit, Schatten, Hoffnung und Wandlung in sich.
Mit meiner Blogreihe:
„Eine Reise durch die 22 großen Arkana“
möchte ich genau diese Geschichten teilen.
Nicht nur die Bedeutung der Karten,sondern die Erfahrungen, Gefühle und Lebenswege, die sich darin widerspiegeln.
Denn manchmal erkennen wir uns selbst erst in einem Symbol wieder.
Und manchmal beginnt Heilung genau dort.
✨
Maria del Carmen
Magic Tarot








Es gibt Momente im Leben, in denen der Boden unter den Füßen verschwindet.
Momente, in denen plötzlich alles zerbricht, woran man geglaubt hat.
Vertrauen. Sicherheit. Zukunft.
Genau dort beginnt im Tarot die Reise des Narren.
Der Narr ist die erste Karte der großen Arkana.
Er steht für Aufbruch, Vertrauen und den ersten Schritt ins Unbekannte.
Viele sehen im Narren Leichtsinn.
Doch für mich war er etwas anderes:
Der Mut, trotz Schmerz weiterzugehen.






Bevor der Narr seinen Weg beginnt, erscheint oft zuerst der Turm.
Die Karte des Zusammenbruchs.
Die Karte der Wahrheit.
Genau das geschah in meinem Leben.
Nach vielen Jahren Ehe wurde mir plötzlich der Boden unter den Füßen weggerissen.
Ein Anruf veränderte alles.
Nichts war mehr sicher.
Mein bisheriges Leben zerbrach in Sekunden.
Heute verstehe ich:
Der Turm zerstört nicht unser Leben.
Er zerstört Illusionen.
In dieser Zeit begann eine innere Reise.
Die Karte der 6 der Schwerter begleitet genau solche Momente:Übergänge. Abschiede. Bewegung in unbekannte Gewässer.
Damals traf ich eine Entscheidung, die mein Leben verändern sollte.
Ich flog nach Indien.
Nicht, weil ich Antworten hatte.
Sondern weil meine Seele wusste, dass ich gehen musste.








Mit dieser Reise öffnete sich auch etwas Neues in mir.
Das Ass der Kelche steht im Tarot für emotionale Heilung, neue Gefühle und die Rückkehr des Herzens.
In Indien begann ich langsam wieder zu fühlen:Ruhe. Vertrauen. Verbindung.
Dort begegnete ich nicht nur einem anderen Land, sondern auch einer anderen Seite von mir selbst.
Durch viele Gespräche entstand eine tiefe Verbindung zu einem Menschen in Indien, der bis heute Teil meines Lebens geblieben ist.
Die 2 der Kelche erinnert uns daran:
Nicht jede Begegnung erscheint zufällig.
Manche Menschen treten in unser Leben, damit wir uns selbst wieder begegnen.






Heute verstehe ich die Bedeutung dieser Karte auf eine ganz andere Weise.
Der Narr beginnt seine Reise nicht mit Wissen.
Er beginnt sie mit Vertrauen.
Meine Reise nach Indien war nicht das Ende eines alten Lebens.
Sie war der Beginn eines neuen.
Und vielleicht beginnt genau dort auch jede wahre spirituelle Reise:
In dem Moment, in dem wir den Mut finden, trotz aller Unsicherheit loszugehen.










Tauche ein in eine Welt, in der die alten Weisheiten Indiens auf die Geheimnisse Andalusiens treffen. Lass dich von der königlichen Harmonie des Paares verzaubern, während die Klänge des „Arabic Soul“ dich sanft in die verwinkelten Gassen der Alhambra führen. Entdecke die tiefen Botschaften der Hafis-Karten und finde Antworten, die dir die Geheimnisse des Lebens aufschlüsseln. Auf dieser Reise durch Tarot und Kultur begleite ich dich, um das Unsichtbare sichtbar zu machen und das Verborgene zu entschlüsseln.
Während meiner Reisen nach Indien habe ich erkannt, dass Tarot nicht nur ein Werkzeug zur Zukunftsdeutung ist – es ist ein spirituelles Portal. Indien ist ein Land, das mich tief berührt hat und das ich mit meinem Herzen verbunden habe. Die Menschen, die Rituale, die Farben, die uralten Lehren – all das hat eine unauslöschliche Spur in meiner Seele hinterlassen. Indien ist nicht nur ein Ort, es ist eine Welt voller Mystik, uralter Weisheiten und spiritueller Traditionen.
Besonders geprägt haben mich meine Besuche bei einer wunderbaren Familie der Jain-Kaste, die nach einer Philosophie lebt, die der des Buddhismus sehr ähnlich ist. Dort durfte ich die tiefe spirituelle Lebensweise Indiens in ihrer reinsten Form erleben. Shushila, die von allen liebevoll „Mummy“ genannt wurde, hat mich an die Hand genommen und mir die heiligen Tempel nähergebracht. Ich erinnere mich an die Momente, wenn wir die steinernen Tempel betraten, den leisen Klang der Gebete hörten und das Licht der Öllampen die Marmorwände zum Leuchten brachte – dort spürte ich die reine, zeitlose Energie der Spiritualität.
Paapa ist Astrologe, und jeden Tag kamen Klienten zu ihm, um Rat zu suchen – sei es für Entscheidungen über die Zukunft, für Partnerschaften oder um sich die Sterne deuten zu lassen. Stundenlang saßen wir zusammen und tauschten uns über Tarotkarten, Astrologie und die Kraft der Edelsteine aus. Hier wurde mein Wissen nicht nur erweitert, sondern auf eine tiefere, ganzheitliche Ebene gehoben. Ich lernte, dass Tarot, genau wie die Sterne, uns nicht nur Möglichkeiten zeigt, sondern uns erinnert, wer wir wirklich sind.
Dort werden Astrologen als Hüter des kosmischen Wissens verehrt, und die Sterne sind mehr als bloße Lichtpunkte am Himmel – sie sind Wegweiser des Lebens. Die Kunst der Wahrsagung, sei es durch die heiligen Palmblattmanuskripte, durch Numerologie oder astrologische Berechnungen, reicht hier Jahrtausende zurück
Diese tiefe Verbindung zu Indien und seinen Weisheiten hat mein Tarot inspiriert. Ich habe erkannt, dass Tarot mehr ist als nur Kartenlegen – es ist ein Tor zum universellen Wissen, ein Spiegel der Seele, ein Kompass für die Wege, die vor uns liegen.
Genau wie die indischen Yogis die Chakren aktivieren, um den Fluss der Energie zu harmonisieren, so öffnen die Tarotkarten verborgene Türen zu Erkenntnissen, die bereits in uns schlummern.
Die Farben, Muster und Symbole auf meiner Webseite sind meine Hommage an die Schönheit Indiens – an die leuchtenden Gewürzmärkte, die uralten Schriften der Rishis, die heiligen Tempel, in denen Gebete Jahrtausende überdauern, und an die sanfte Melodie der Sitar, die nicht nur die Luft, sondern auch das Herz zum Schwingen bringt.
Magic Tarot ist inspiriert von dieser alten Weisheit!




Meera (oder Mirabai) war eine Dichterin im Indien des 16. Jahrhunderts, verehrt für ihre Liebe, ihren Mut und ihre Hingabe an das Göttliche. In unserem Projekt steht "Meera" für alle Kinder, besonders Mädchen, die mit Würde, Bildung und Liebe wachsen dürfen.
"The Little Light – Education for Meera ist meine Vision, mit meiner Arbeit kleinen Herzen in Indien Hoffnung und Licht zu schenken. Ich beginne diese Reise mit dir, Schritt für Schritt, in Vertrauen und Transparenz, und werde jeden gespendeten Euro direkt dorthin bringen, wo er gebraucht wird. Gemeinsam können wir Licht sein."




Meine Reisen nach Indien haben mir neue Perspektiven eröffnet. Die Spiritualität und Vielfalt, die ich dort erleben durfte, inspirieren mich täglich.
Indien ist ein Land voller Farben, Geschichten und Spiritualität – ein Ort, der mich tief berührt hat und meine Arbeit auf besondere Weise inspiriert. Seine reiche Kultur, die majestätischen Paläste, die Weisheit der Astrologie und die universellen Botschaften des Karmas spiegeln sich in meiner Arbeit wider.
Die indische Kultur ist eine unerschöpfliche Quelle der Weisheit und Schönheit. Von den majestätischen Havelis Rajasthans bis hin zur tieferen Bedeutung von Karma und Astrologie sie hat mich gelehrt, die Welt mit neuen Augen zu sehen.
Auf meiner Webseite teile ich diese Magie mit Euch. Möge sie Euch ein wenig von der Tiefe und Spiritualität schenken, die ich in Indien erfahren habe.“
Durch meine Tarotkarten schöpfe ich aus dieser reichen Quelle des Wissens, um dir zu helfen, die Zusammenhänge zwischen deinem inneren Selbst und den universellen Kräften zu erkennen. So kannst du Klarheit über deine Lebensziele gewinnen und im Einklang mit dem fließenden Rhythmus des Lebens leben.



